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Liebe Kollegen,
Der Juni hat begonnen, und wir erwarten nun Ihre Beiträge zum Jahrbuch. Gleichzeitig sind in diesem Zusammenhang einige Änderungen mitzuteilen; ferner kommt zu Ihren Beiträgen etwas Zusatzarbeit auf Sie zu. Zunächst einmal geht es darum, dass unsere Arbeit statt einer jährlich erscheinenden Zeitschrift bzw. eines Jahrbuchs ein Sammelband sein wird, verbunden mit der Absicht, jedes Jahr einen solchen Band zu veröffentlichen. Die Diskussion mit Verlagen ergab, dass sie zwar bereit sind, ein Buch zu veröffentlichen, jedoch kein Jahrbuch aufgrund seines Zeitschriftencharakters. Das impliziert mehrere von uns zu übernehmende Aufgaben: Wir bitten Sie alle, uns zusammen mit Ihrem Vortrag eine kurze Zusammenfassung desselben zukommen zu lassen, zu dem Zweck,...
Willkommen!
Willkommen! In unserer Forschungsgruppe begrüßen wir ganz herzlich Herrn Prof. Dr. Dr. Sergio Pérez Cortés aus Mexiko. Wenn Sie sich seinen Lebenslauf und seine philosophischen Forschungsvorhaben anschauen wollen, klicken Sie seinen Namen in der...
Liebe Kollegen und Freunde
Wir haben gute Neuigkeiten von verschiedenen Orten erhalten, wo unsere Kollegen ihrer philosophischen Arbeit nachgehen. Dies freut uns. Ferner sind uns zustimmende und begeisterte Kommentare zum Thema des Jahrbuchs 2015 zugegangen: “Subjektivität und Gerechtigkeit”. Wir wissen auch, dass einige von Ihnen bereits an ihrem Beitrag zur Veröffentlichung in diesem unserem ersten Band als Philosophische Gruppe arbeiten. Prof. Vieweg schreibt: “Die Einfügung des modernen Subjektivitätsthemas in den normativen Kontext von Recht, Gerechtigkeit und Sittlichkeit ist ein systematisch zentraler Aspekt der Rechtsphilosophie Hegels, der zugleich in ganz verschiedenen Weisen erörtert werden kann und es den Mitgliedern ermöglicht, eine je eigene Fragestellung einzubringen, was angesichts der multikontinentalen Zusammensetzung der Gruppe wünschenswert ist.”...
Gerechtigkeit und Subjektivität. (Klaus Vieweg)
Klaus Vieweg (Jena) Eine wesentliche Facette für ein aktuelles Verständnis von Gerechtigkeit liefert die von Hegel in den Grundlinien der Philosophie des Rechts konzipierte erste Konzeption eines modernen sozialen Staates, einer vernünftig regulierten und sozial gestalteten Marktordnung. Hegel kann so als Begründer der Theorie des Sozialstaates gelten. Die Ausgangspunkte dafür sind die klare theoretische Trennung von bürgerlicher Gesellschaft sowie die Einsicht, daß die für die Entfaltung von Freiheit unverzichtbare Marktstruktur, entgegen dem neoliberalistischen Mythos von der „Selbstheilung“, der Selbstregulation unfähig ist, ja gerade zur Selbstzerstörung tendiert, vgl. dazu die beiden Studien: J. Stiglitz, Freefall: America, Free Markets, and the Sinking of the World Economy (Im freien Fall. Vom Versagen...
Gerechtigkeit und Subjektivität. (Neue Beiträge)
Neue Beiträge zu den allgemeinen Leitlinien von Prof. Klotz zur Behandlung der Jahrbuch-Thematik “Gerechtigkeit und Subjektivität” Prof. Mario Rojas Es ist eine zentrale These der hegelschen Rechtsphilosophie, dass ein äußerlich-formales System institutionalisierter Normen für die Verwirklichung des Rechts noch nicht hinreichend ist, da das Recht ebenso die Subjektivität der Handelnden anerkennen wie auch seinerseits aus den subjektiven Standpunkten der Handelnden heraus als geltend anerkennbar sein muss. Daher hat Hegel das Recht als Einheit des “abstrakten” Rechts und der “Moralität” charakterisiert, wobei die letztere in einem weiten Sinn verstanden ist, die sowohl die individuellen Perspektiven und Interessen der Handelnden, als auch deren bewusste normative Identität umfasst (das “besondere”und das “allgemeine” Selbst)....
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